Zum Krieg in der Ukraine

Die Erschütterung über den Krieg am Rand Europas ist in der ganzen Welt zu spüren und natürlich auch hier bei uns. Zwei Generationen mindestens sind in Europa ausschließlich im Frieden aufgewachsen. Sie haben erlebt wie Grenzen sich öffnen und Menschen sich kennenlernen und sie - wir - konnten die Wohlstandsfrüchte von Frieden und Demokratie genießen. Das ist jetzt bedroht und bei den Älteren, die als Kinder den Krieg noch kennengelernt haben,  werden schlimme Erinnerungen wach. Wohin mit den Sorgen und Ängsten? Was können wir tun?

Die Kirchengemeinden des Dekanats bieten vor Ort verschiedenste Möglichkeiten an, Gedanken und Nöte vor Gott zu bringen. So finden vielerorts Friedensgebete statt, es werden Gebetswände bereitgestellt oder Kerzen, die entzündet werden können. Natürlich wird auch in jedem Gottesdienst für den Frieden gebetet. Was in Ihrer Nähe stattfindet, können Sie den Gemeindebriefen, Webseiten oder der Zeitung entnehmen.

Die Diakonie-Katastrophenhilfe sammelt mit anderen Organisationen Spenden für die Flüchtlinge aus der Ukraine und für die Menschen in der Ukraine. So können Sie spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe, Berlin
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Ukraine Krise
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

Hörenswert ist auch die Morgenandacht der Ratsvorsitzenden der EKD Annette Kurschus. Zum Hören und Lesen ist sie auf der Seite der EKD.

Und noch ein P.S. in eigener Sache: Immer wieder ist zu hören oder lesen, dass die Kirchen "nichts" an Hilfe beitragen würden. Diese Behauptung ist falsch. Die Kirchen sowohl im Inland als auch im Ausland sind maßgeblich an der Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten beteiligt. Auch bei uns in Westmittelfranken. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden organisiseren Gemeinden und Diakonie bzw. Caritas die nötigen Maßnahmen und stellen obendrein ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Von "nichts" kann also keine Rede sein.