Dekanatsgremien

Die Mitglieder der Dekanatssynode sollen mindestens einmal im Jahr auf einer Tagung ein Gesamtbild über die kirchliche Arbeit im Dekanatsbezirk und die wichtigen Vorgänge gewinnen. Dazu berichtet jeweils der Dekan über das geistliche Leben und die kirchliche Arbeit und über die Tätigkeit des Dekanatsausschusses. Daraus ergeben sich oft weiter gehende Aufgaben für das Dekanat, über die die Dekanatssynode zu beschließen hat.

Die Mitglieder sind dabei an Schrift und Bekenntnis gebunden. Sie sollen sich mit Fragen der Lehre und des Lebens der Kirche befassen und dabei das Ganze der Kirche und die Öffentlichkeit im Auge haben.

Mit den Beschlüssen der Dekanatssynode soll die Zusammenarbeit der kirchlichen Kräfte gefördert werden. Dazu gehört auch die Kooperation der Kirchengemeinden, die in der Aufgabenliste ganz oben steht.

Schließlich beschließt die Dekanatsynode darüber, wieviel Prozent vom Gesamthaushalt des Dekanatsbezirks jede Kirchengemeinde bekommt und wählt den Dekanatsausschuss.

Der Dekanatssynode gehören derzeit 16 Pfarrerinnen und Pfarrer, 67 Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher und weitere berufene Mitglieder an. Alle 32 Kirchengemeinden des Dekanates sind in diesem Gremium vertreten.

Die Tagungen, die öffentlich sind, leitet das Präsidium, dem außer dem Dekan zwei von der Dekanatssynode gewählte Mitglieder angehören – zur Zeit sind dies Frau Sigrid Steinbrenner (Insingen) und Herr Markus Mittmann (Habelsee).